montags
geschlossen
di - fr
11 - 24
küche 12 - 14
kleine karte 14 - 1730
küche 1830 - 22
sa & so
11 - 24
brunch 11 - 14
kleine karte 12 - 1730
küche 1830 - 22
morgen
20.01
23.01
24.01
25.01
26.01
27.01
Zischtigmusig
Die Ziischtigmusig organisiert vor allem Dienstags in Zusammenarbeit mit dem Musikbüro Konzerte auf der Ziegelbühne.
Sie versucht weniger bekannten internationalen und nationalen Bands eine Plattform zu bieten. Zusätzlich veranstaltet die ZM im Januar die allseits bekannte Rockwoche und im Sommer die Konzerte draussen auf der kleinen Sommerbühne.

An Konzertabenden schliesst die Küche vorzeitig - in der Regel schon um 21.00 oder bei grösseren Anlässen gar um 20:30 ...auch können im Vorfeld störende Soundcheck-Emmissionen auftreten an solchen Tagen. Wir bitten um verständnisvolle und kulturtolerante Nachsicht... dankegraziemille.

Moonwalks / Sonic Jesus
19.01 / 21.00
Fr. 19. Jan. 2018

Moonwalks / Sonic Jesus

Sonic Jesus mögen es psychedelisch, lieben den Kontrast aus Shoegaze und Noise Rock, haben ein Faible für die leicht fatalistische Stimmungswelt des Post-Punk – aber vor allem stehen sie darauf, Spannungsbögen bis zur Schmerzgrenze aufzubauen.

Bei Moonwalks aus Detroit erscheinen die zwei Jungs und Mädels erst einmal jung und unscheinbar, doch davon darf man sich nicht täuschen lassen. Ihr hypnotischer und spaciger Psychrock hat es in sich und kommt intensiv und fesselnd daher. Beim aktuellen Album durfte der Produzent von den White Stripes Hand anlegen und das taugt zwar wenig als Stilhinweis, dafür um so mehr als Qualitätssiegel. Umso besser, dass direkt bei der ersten Europatournee auch im Ziegel au Lac aufgespielt wird. Seid gespannt und lasst euch verführen.



Go Go Berlin / Tim Freitag
20.01 / 21.00
Go Go Berlin? Häh, wer? Nein, Go Go Berlin sind keine leicht bekleideten Tänzerinnen aus der deutschen Bundeshauptstadt (und auch keine Anfeuerungsrufe für Merkel & Co). Go Go Berlin ist vielmehr der Name einer dänischen Rockband. Am Anfang stehen fünf Freunde, die zunächst einfach zu ihren Lieblingssongs jammen. Schnell entstehen auch eigene Songs: eine Mischung aus rauchigem Rock'n'Roll der 60er, den Stadionhymnen der 80er und neuzeitlichen Indie-/Alternative-Hüftschwingern.

Für Zürcher Indiefans sind Tim Freitag schon lange ein Synonym für energiegeladene Live-Shows und euphorischen Rock. Obwohl sie im Frühling ihres Bandlebens stehen, bespielen Tim Freitag jedoch vor allem Herbstliches; verwelkende Beziehungen, gebrochene Herzen, dunkle Wolken am Horizont. Aber auch wenn die Musik einen Hauch Herbst in sich trägt, so passt Tim Freitags Pop’n’Roll problemlos zu den anderen drei Jahreszeiten und eignet sich nicht nur als Soundtrack für den namensgebenden Freitag, sondern kann & sollte die ganze Woche durch bei voller Lautstärke gespielt werden.


Liima & support
23.01 / 21.00
2014 verkündete sich das Aus der dänischen Indie Pop-Band Efterklang und man rechnete damit, dass sie von fortan nicht so schnell wieder auf der Bildfläche erscheinen würden. Entgegen jeglicher Erwartungen formte sich allerdings ein neues Projekt, das die Mitglieder Mads Brauer, Casper Clausen und Rasmus Stolberg des Trios mit dem finnischen Drummer Tatu Rönkkö vereinte und einen experimentellen Ausbruch aus alten Klischées liefern sollte.
Liima ist die umgangssprachliche dänische Bezeichnung für Kleber – wenn man die Absichten dieses Namens metaphorisch deutet, ergibt sich hier tatsächlich eine Art Soundcollage, die nicht nur mehrere Genres miteinander verknüpft, sondern auch Projektionsfläche für Experimente bietet. Wie gewohnt geht es hier nicht geradlinig zu: Die Kompositionen der Band sind geziert von brachialen klanglichen Ausbrüchen, verfolgen eine nicht vorhersehbare Spannungskurve und besitzen dennoch einen sehr verspielten Charakter. Casper Clausen, dessen Stimme so unverkennbar für die melancholischen Songs von Efterklang war bzw. ist, begleitet nun Songs, die vor elektronischem Input und Atmosphäre nur strotzen und führt in euphorische Welten, die steile Klippen und endlose Freiheit ankündigen.
Aktuelles Album "1982"

Millionaire / Silentbass
24.01 / 21.00
Millionaire sind zurück! Nach mehr als 10 Jahren Abwesenheit steht die Band von Tim Vanhamel (Ex-dEUS, -Evil Superstars) wieder auf der Bühne und haben neben alt bekannten Songs auch ihr neues Album "Sciencing" im Gepäck. Kein geringerer als Josh Homme (Queens Of The Stone Age) lud Millionaire nach ihrem Debüt „Outside The Simian Flock“ ein, mit auf Tour zu kommen. Seine Begeisterung war entfacht und zog die unwiderstehliche Bitte nach sich, Millionaires Zweitwerk „Paradisiac“ zu produzieren. Deren Sänger und Gitarrist Tim Vanhamel war neben Mr. Homme und Jesse Hughes der dritte Mann im Boot der Eagles Of Death Metal, während Aldo Struyf (Keyboards) Mark Lanegans Tourband komplettierte. Große Namen fallen also, wenn man sich mit den Belgiern auseinander setzt. Doch auch ohne Namedropping erspielen sich Millionaire mit ihrem sexy Weirdo-Rock mehr und mehr einen gehobenen Indie-Status, der nun mit dem vorliegenden Album verteidigt bzw. erweitert werden soll. Raffiniert und kunstvoll krachig wandeln sie auf elektronischen wie auf rockigen Pfaden, deren Zauber man sich nur allzu schwer entziehen kann.

Silentbass
Während drei Alben erfand Lorenz Niederer als Silentbass neue Klangwälder. Anfangs noch von zauberhaften leichten Tönen inspiriert, kreiert der Basskünstler seine Atmosphäre nun gerne auch ein bisschen dunkler und elektronischer.



John Gailo / Blind Butcher
25.01 / 21.00
Es rasselt, rotzt und röhrt der dreistimmige Engelsgesang. Die trockene Wüstengitarre kreuzt sich mit der schwangeren Süsse der Highspeed-Klampfe. Das Konterfei John Gailos brüstet sich auf der unermüdlich drangsalierten Bassdrum während, ballettartig wie ein Baumstamm, die Basslinie in die Lücken prescht. Pinkrock vom Feinsten in engen Hosen und weissen Masken – John Gailo versetzt sein Publikum in leicht verstörte Ekstase und haut solange präzise pinke Schwingungen ins Dunkel der Köpfe, bis dass nichts als Schweiss und Glückseligkeit zurück bleibt.

Blind Butcher ist ein abstrakt musikalisches Duo aus Luzern in Glitter-Leggins und einer irritierenden Post Punk Rock Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut Rock, NDW oder der Country Musik und kreieren so ihren ganz eigenen Disco-Trash Sound der einzigartiger nicht sein könnte.


Hathors / Asbest / Gentle Beast
26.01 / 21.00
Kreatives Chaos aus Winterthur!

HATHORS sind eine furiose Mischung aus Grunge, Punk, Hardcore, Alternativerock… Das Trio aus Winterthur schafft es, musikalisch die vielen altbekannten bunten Steinchen zu mischen und für sich zusammen zu bauen. Und waren nicht die Lego-Flugzeuge die besten, die man selber baute, nachdem das gekaufte Feuerwehrauto runtergefallen und in die Bestandteile zerlegt war? Kreatives Chaos und Eigenständigkeit, aber ohne Bauplan und genaue Vorgaben.

ASBEST ist eine dreiköpfige Band aus Basel. Sie wurde im November 2016 gegründet und besteht aus der Sängerin und Gitarristin Robyn Trachsel, der Bassistin Judith Breitinger und dem Schlagzeuger Jan Häfele. Die Band spielt ein Potpourri aus verschiedensten Stilrichtun- gen, denen jedoch eine gewisse Aggressivität gemeinsam ist. Post Punk, Noise Rock und Shoegaze bilden dabei die Grundpfeiler. Diese Mischung ist einerseits eine wütende bis ver- zweifelte Reaktion auf die allgemeinen Geschehnisse der heutigen Zeit, spiegeln aber auch Trachsels persönliche Erfahrungen als Transfrau in einer cis- und heteronormativen Gesell- schaft wider. Dringlichkeit und Ennui werden gross geschrieben.

GENTLE BEAST aus Basel findet man in dieser Formation erst seit letztem Frühling. Das Quintett aus Basel nimmt sich den Stoner Rock als Basis und vermischt ihn mit anderen Genres.


Wang Wen / Thomas Grenzebach
27.01 / 21.00
Post Rock aus China

Ist es eine Überraschung, dass die als führender Post Rock-Act Chinas angepriesene Band in europäischen Gefilden kaum bekannt ist? Vermutlich nicht. Und wenn dem so wäre, würde die Preisung vermutlich anders lauten. Denn musikalisch sind Wang Wen zweifellos einer der weltweit führenden Post Rock-Acts. Die Band aus der südchinesischen Provinz Dalian präsentiert beinahe ausschließlich instrumentalen Post Rock und Metal, der mit vielen anderen musikalischen Elementen reichhaltig garniert ist: Es gibt Sludge-Anleihen, Jazz, Mariachi(!) und und und… Das Schöne an WANG WEN ist, dass sie – im Gegensatz zu vielem Anderen, das da so unter dem “Post”-Banner kreucht und fleucht – ein enorm eigenständiges und eigenwilliges musikalisches Gesicht besitzen.


Nachdem Thomas Grenzebach im Laufe der Jahre an verschiedenen Bands und Projekten mitgewirkt hatte, begann er Anfang 2017 mit der Veröffentlichung von Solomaterial. Aleph EP und sein Nachfolgeprojekt Twin EP befassen sich mit der Massenhysterie und der Entindividuation in unserer Gesellschaft. Das Ergebnis waren zwei EPs, die von minimalistisch komponierten, minimalistischen Umgebungsgeräuschen bis hin zu stark verzerrten Drones reichten.